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Embolie
Unter einer Embolie versteht man den den teilweisen oder
vollständigen Verschluss eines Blutgefäßes durch mit dem
Blut eingeschwemmtes Material (Embolus). Jährlich
sterben in Deutschland etwa
20.000 bis 25.000 Menschen an einer Embolie.
Je
nach Ursache unterscheidet man:
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Thrombembolie
(Gefäßverschluß durch Einschwemmen eines
Blutgerinnsels)
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Fettembolie
(Gefäßverschluß durch Einschwemmen von
Fetttröpfchen, z.B. bei offenen Knochenbrüchen)
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Luftembolie
(Luftinjektion; Taucherkrankheit)
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Tumorembolie
(Gefäßverschluß durch Tumorgewebe)
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Gasembolie (z.
B. Dekompressionskrankheit bei Tauchern)
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Fruchtwasserembolie (Komplikationen bei der Geburt)
Je nach Ort der
Embolie unterscheidet man:
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Lungenembolie
(auch venöse Embolie genannt): Der Embolus entsteht
in den Venen und verstopft die Lungengefäße.
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Arterielle
Embolie: Der Embolus entstammt dem Herzen /großen
Arterien und verstopft durch Einschwemmung eine
Arterie (Folgen können sein: Schlaganfall, Retinaler
Arterienverschluss, Verschluss einer Beinarterie)
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Paradoxe
Embolie: Der Embolus entsteht in den Venen und
verstopft Arterien. (Voraussetzung: offene
Vorhofscheidewand)
Thromboembolien
nach einer Thrombose der tiefen Beinvenen (mit der Folge
einer Lungenembolie) und Thromboembolien in den Arterien
des Gehirns (mit der Folge eines Schlaganfall) sind die
häufigsten Embolieformen.
Prophylaxe:
subcutane Injektion von Heparinen,
Frühmobilisierung, Anti-Thrombose-Strümpfe,
intermittierende Kompression
(siehe auch Leitlinie zur ambulanten und
stationären Thromboembolie-Prohylaxe [AWMF
S2])
Therapie:
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