|
Krampfadern
Krampfadern
sind die häufigsten Erkrankungen der
oberflächlichen Beinvenen. [auch
"Varizen", "Varikosis" oder
"Varikose" genannt].
Krampfadern sind sackförmig oder
zylindrisch erweiterte, oberflächliche Venen
[Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO]. Betroffen sind hauptsächlich die
Beinvenen; aber auch andere Körperregionen können
betroffen sein [Brust, Bauch, Arme].
Ursache für die Entstehung von Krampfadern kann
eine Insuffizienz [Schwäche] des venösen
Klappenapparates sein (Verbindungsvenen zwischen den
oberflächlichen und den tiefen Venen [sog.
Perforansvenen]. Bei Vorliegen einer
Krampfadererkrankung ist diese Klappenfunktion gestört.
Dadurch entsteht in den Venen ein Blutstau mit der
Folge, daß in den betroffenen Körperregionen einerseits
eine mangelnde Gewebeversorgung auftreten kann,
andererseits der Abtransport von Stoffwechselprodukten
behindert wird. Dauerhafte Gewebeschädigungen können
nicht ausgeschlossen werden. Platzt eine unter der Haut
gelegene Krampfader können starke Blutungen auftreten.
Weitere mögliche Folgen: Ödembildung aufgrund des
erhöhten periphervenösen Drucks, Venenentzündung
[Thrombophlebitis], Hauterkrankungen [Ekzeme, Ulcus
venosum, Ulcus cruris
...]
Therapien:
a)
traditionelle Verfahren
b)
endovenöse Verfahren [hitzebasierte
Verfahren]
-
Radiofrequenzverfahren
- hitzebasierte Therapie mit Radiowellen
-
Lasertherapie - hitzebasiertes,
endoluminales Verfahren [endovasale
Lasertherapie
]
Risikofaktoren:
erbliche Vorbelastung, langes und
häufiges Stehen, Thrombosen, Schwangerschaft,
Übergewicht und Bewegungsmangel.
|