Darmkarzinom Dickdarmkrebs Enddarmkrebs

   

 

Darmkrebs Darmkarzinom


Darmkrebs

Der Darm gliedert sich in den Dünndarm (lat.: Ileum) und den Dickdarm (lat.: Kolon).  Nachdem die Nahrung durch die Magensäfte grob in ihre Bestandteile geteilt wurde, gelangt sie in den Dünndarm (Länge ca. 4 bis 5 Meter), wo sie verdaut wird. Die Nährstoffe gelangen über die Darmschleimhaut in den Körper. Nicht verdauliche Bestandteile der Nahrung gelangen danach in den Dickdarm (Kolon; ca. 1,5 Meter lang). Das Ende des Dickdarms (ca. 10 - 15 cm vor dem eigentlichen Darmausgang/Anus) nennt man Mastdarm (Rektum). Aufgabe des Dickdarms ist es u. a. den nicht verdauten Nahrungs- bestandteilen das Wasser zu entziehen und dadurch den Darminhalt zu verdicken. Die Bewegung der Darmmuskulatur, die die Nahrung transportiert, nennt der Mediziner Peristaltik. Die Funktionsfähigkeit der Peristaltik ist nur dann gewährleistet, wenn der Darm zu einen gewissen Grad gefüllt ist. Daher sind Ballaststoffe in der Nahrung (und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr) für einen gesunden Darm unentbehrlich.

Krebs - Was ist das eigentlich?

Unter Krebs versteht man die unkontrollierte Teilung von Zellen eines Organs oder von Zellgewebe. Aus diesem unkontrollierten Wachstum entsteht dann eine Geschwulst (Tumor). Bösartige Tumoren wachsen erheblich schneller als das Gewebe des befallenen Organs und sie wachsen ungebremst, u. U. auch in benachbartes Gewebe und zerstören es. Über die Blutbahnen und Lymphgefäße können Tumorzellen in andere Organe gelangen und diese befallen. Es entstehen sog. Metastasen (Tochtergeschwülste).

Risikofaktoren

Es ist bis heute noch nicht eindeutig erklärt, wie Darmkrebs entsteht. Gesicherte Kenntnisse gibt es jedoch über mögliche Risikofaktoren an Darmkrebs zu erkranken:

Alter: Ab dem 50. Lebensjahr steigt mit dem Alter das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.

Chronisch entzündliche Erkrankungen der Darmschleimhaut (Colitis ulcerosa und Morbus Crohn) und Darmpolypen (sog. Adenom).

Ernährungsweise: Das Darmkrebsrisiko steigt durch eine fettreiche und ballaststoffarme Ernährung

Erbliche Veranlagung: Ca. 5 bis 10 % Prozent aller Krebserkrankungen resultieren aus einer genetischen Veranlagung (erbliche Belastung)

Rauchen: Langzeitraucher haben ein Dickdarmkrebsrisiko von ca. 12 %.

Übergewicht & Fettleibigkeit: eindeutiger Zusammenhang ist nachweisbar.

Warnsignale

Veränderter Stuhl, wie Blut am Stuhl oder Blut im Stuhl. Blasse Haut kann ein Hinweis sein, daß der Darm seit geraumer Zeit unbemerkt blutet. Plötzlich auftretende Verstopfung, lang anhaltender Durchfall oder Wechsel von Verstopfung und Durchfall. Krampfartige Bauchschmerzen mit einer Dauer von mehr als 1 Woche.


weiterführende Seiten

Darmkrebs: Vorsorge und Ernährung - Darmkrebs muss nicht sein Wer sein familiäres Risiko erforscht, zur Vorsorge geht und auf eine gesunde Lebensweise achtet, muss sich nicht vor Darmkrebs fürchten.
Darmkrebs verhindern - Das Organ: Der Dickdarm, Wie entsteht Darmkrebs?, Wo entsteht Darmkrebs?, Was heißt Prävention - Ein Patientenratgeber der Deutschen Krebsgesellschaft - Fragen und Antworten - Information zur Vermeidung und Früherkennung von Darmkrebs
Dickdarmkrebs - Patientenleitlinien Kolorektales Karzinom [Dickdarmkrebs]
 
 
 
Darmkrebs Vorsorge - Informationen der Österreichischen Krebshilfe

Themenverwandte Seiten

 

Lexikon

Adenom gutartiger Darmpolyp, aus dem Darmkrebs entstehen kann
Kolon Dickdarm [auch Colon genannt]
Kolonkarzinom Krebserkrankung des Dickdarms
Karzinom Bösartige Geschwulst
Rektumkarzinom Krebserkrankung des Mastdarms
Tumor Geschwulst, die bösartig oder gutartig sein kann
okkultes Blut nicht sichtbares Blut, z. B. aus Darmblutungen

 

 
 
 
Google
 
Web gomedic.de
   
 
 

Darmkarzinom, Dickdarmkrebs und Enddarmkrebs

 

 
 

Krebserkrankung des Dickdarms (Kolonkarzinom) und des Mastdarms (Rektumkarzinom)