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In
Deutschland gibt es jährlich ca. 200.000 erstmalige Schlaganfälle.
Rund 50% der Schlaganfälle verlaufen tödlich. Der Schlaganfall ist
nach Krebs- und Herzerkrankungen die dritthäufigsten Todesursache in
Deutschland. Folgen des Schlaganfalls können sein: einseitige
Lähmungen, Sprachstörungen, Sehstörungen und
Gleichgewichtsstörungen, Gefühlstörungen in Beinen und Armen, sowie
Wahrnehmungsstörungen.
Ursache
eines Schlaganfalls (med. "primär ischämische Hirninfarkt") ist eine
plötzliche Minderdurchblutung (Ischämie) des Gehirns bzw. Teile des
Gehirns (akute Durchblutungsstörung, Verschluß wichtiger Gefäße
(Embolie) durch Blutgerinnsel oder Ablagerungen), mit der Folge,
dass das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird
und Nervenzellen in den betroffenen Regionen des Gehirns absterben.
Ursache dieser Minderdurchblutung sind verschlossene oder verengte
Hirngefäße.
Im Notfall
kann es lebenswichtig sein, die Anzeichen eines Schlaganfalls
zu erkennen. Die Symptome eines Schlaganfalls sind:
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Sehstörungen -
Doppelbildern und/oder
Gesichtsfeldausfälle
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Lähmungen
und/oder Taubheitsgefühl - an Beinen
und Armen, im Gesicht (herabhängender Mundwinkel)
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Sprachstörungen -
Verlust der Sprechfähigkeit oder
Schwierigkeiten, Gesprochenes zu verstehen
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Bewußtseinstrübungen - von leichter
Benommenheit bis zur Bewußtlosigkeit / Koma
Risikofaktoren für einen
Schlaganfall sind:
- Diabetes
- Bluthochdruck
- Gerinnungsstörungen,
- Rauchen Nikotin,
- Drogenmißbrauch,
- Fettstoffwechselstörungen,
- Übergewichtigkeit und
- Bewegungsmangel
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