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Als
Selbstmedikation bezeichnet man die Behandlung von
Krankheiten durch "selbst verordnete" Medikamente, ohne
vorab einen Arzt konsultiert zu haben. Häufig erfolgt
die Selbstmedikation (Automedikation) bei sog.
"Alltagsbeschwerden", wie Schnupfen, Husten
und Heiserkeit, Magenschmerzen, Blähungen und
Verdauungsproblemen, Übelkeit und Durchfall,
Kopfschmerzen, Rückenschmerzen etc. Verwendet werden
hauptsächlich rezeptfreie Medikamente, Vitamine und
Mineralien, sowie so genannte
"Hausmittelchen". Insbesondere dann, wenn der
Betroffene bei leichteren Krankheiten die Beschwerden
und den Verlauf der Krankheit kennt, wird anstatt eines
Arztbesuchs häufig zu rezeptfreien Medikamenten und
Hausmittel zurückgegriffen. Derzeit sind ca. 6000
rezeptfreie Medikamente zugelassen und in den Apotheken
erhältlich. Klingen die gesundheitlichen Beschwerden
nach einigen Tagen nicht ab, sollte ein Arzt konsultiert
werden. Gleiches gilt für Beschwerden und Symptome, die
wiederholt auftreten, da hier die Gefahr besteht, daß
eine (ernsthafte) Erkrankung verschleppt wird oder sich
zu einer chronischen Krankung entwickeln kann.
siehe auch:
Hausmittel |